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Liebe Ravialitanerinnen, liebe Ravioloriker
und alle dazwischen und aussenrum
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Viele fragen uns jedes Jahr, weshalb die Raviolibar im Sommer schliesst.
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Die Antwort ist ziemlich einfach.
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Nicht einfach warm. Sondern so heiss, dass aus einem gemütlichen Abend schnell ein Saunabesuch wird. Wer im Hochsommer einmal bei uns sass, weiss, wovon ich spreche. Also schliessen wir für ein paar Wochen, holen Luft und hoffen, dass der Sommer bis zu unserer Rückkehr ein wenig Vernunft angenommen hat.
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Dabei muss ich oft an die Hirschmattstrasse denken.
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Vor über hundert Jahren gewann ein Wettbewerb zu ihrer Gestaltung. Die Idee war verblüffend modern: eine Strasse für Menschen. Mit Bäumen, Cafés, Restaurants und Platz zum Verweilen. Sie wurde tatsächlich so gebaut. Erst später kamen die Autos. Heute staut sich dort im Sommer die Hitze zwischen Asphalt und Häusern. Irgendwann hat man vergessen, weshalb diese Strasse einmal entstanden ist.
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Vielleicht feiern wir unseren Sommernachtstraum genau deshalb seit Jahren am See.
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Nicht weil die Hirschmattstrasse kein schöner Ort mehr wäre. Sondern weil wir dort für einen Abend das wiederfinden, was Städte eigentlich ausmacht: Menschen, die zusammensitzen, essen, trinken, lachen, diskutieren und irgendwann die Zeit vergessen.
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Während unserer Sommerpause war ich wie jedes Jahr im Waldviertel. Dort, wo ich Kraft tanke. In einer warmen Nacht sassen ein Österreicher, ein Deutscher und ich um drei Uhr morgens vor einer Scheune. Ein billiger Beamer warf das Viertelfinalspiel Schweiz gegen Argentinien auf ein weisses Leintuch, das wir kurzerhand an die Scheunenwand genagelt hatten.
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Es war kein Public Viewing.
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Es war einer dieser seltenen Momente, in denen plötzlich alles stimmte.
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Auf der Heimreise entstand daraus der Text «Um ein Haar die Welt», den wir diesem Ravioletter beigelegt haben. Wer ihn liest, wird merken, dass es dabei nicht nur um Fussball geht. (PDF)
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Nächste Woche beginnt für uns wieder der Ausnahmezustand. Bühne, Licht, Strom, Küche, Grill, Bar, Kühlwagen und unzählige Kleinigkeiten müssen aufgebaut werden. Für einen einzigen Abend.
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Vernünftig ist das wahrscheinlich nicht. Aber manche Dinge sollte man nicht nach ihrer Vernunft beurteilen.
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Am Samstag, 22. August 2026, ist es wieder so weit.
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Wir feiern unseren Sommernachtstraum am See.
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Den musikalischen Auftakt macht Azúcar. Wer die Band schon einmal erlebt hat, weiss, dass südamerikanische Rhythmen erstaunlich schnell Beine und Hüften überzeugen, obwohl der Kopf ursprünglich gar nicht tanzen wollte.
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Später übernehmen The Rebots. Sie nennen sich selbst eine Plastic Pop Time Machine – und wer sie kennt, weiss, dass diese Beschreibung erstaunlich gut passt. Diesmal allerdings mit einer Besonderheit: Ihr ganzes Konzert findet ausschliesslich über unsere Silent-Kopfhörer statt. Anschliessend bleiben die Kopfhörer gleich dort, wo sie sind, denn unsere DJs übernehmen nahtlos zur Silent Disco. Von aussen wird das vermutlich etwas seltsam aussehen. Von innen hoffentlich grossartig.
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Eigentlich gehört zu unserem Sommernachtstraum auch ein grosses Feuer.
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Ob es dieses Jahr brennen darf, wissen wir heute noch nicht. Das entscheidet nicht die Organisation, sondern der Regen. Das Holz liegt jedenfalls bereit und wartet geduldig.
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Für alles andere ist gesorgt.
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Es gibt Würste vom Grill, Salate, kühle Getränke, guten Wein und eine Bar, die bis tief in die Nacht geöffnet bleibt.
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Vielleicht ist das der eigentliche Luxus unserer Zeit.
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Nicht schneller zu werden.
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Sondern sich für ein paar Stunden an einen Ort zu setzen, an dem es nichts Wichtigeres gibt als die Menschen am selben Tisch.
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Wir würden uns freuen, möglichst viele von euch wiederzusehen.
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Samstag, 22.8. oder 29.8. ab 16 Uhr
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🌞 Sommernachtstraum 2026
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Live: Azúcar
Silent Concert: The Rebots
Anschliessend: Silent Disco
Würste vom Grill, Salate, kühle Getränke, guter Wein und Barbetrieb bis tief in die Nacht.
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Eintritt: Fr. 25.– (Barzahlung)
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Sollte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, verschieben wir den Sommernachtstraum auf Samstag, 29. August 2026.
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Bis bald. Roger, Fabian, Barbara und das ganze Team der Raviolibar
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Wichtig:
Keine Parkplätze. Mit dem Velo bis Langensandweg 17 oder Bus Nr. 21, bis Haltestelle Langensand, dann den Markierungen folgen.
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Es ist eine Veranstaltung der Raviolibar mit Barbetrieb und Essen (auch Vegi). Denkt auch an ein warmes Jäggli, oder eine Wolldecke. Wer Bargeld dabei hat ist im Vorteil.
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Bitte unbedingt anmelden und wenn angemeldet auch kommen.
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Die Platzzahl ist beschränkt:
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Bei Regen oder Schnee findet die Veranstaltung nicht statt. Bei zweifelhaftem Wetter gibt folgende Nummer Auskunft: 076 323 80 89
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