DAS ARCHIV

Vernissage
Samstag, 28. Februar 2026, 16 Uhr
Bennett Smith (*1996) ist ein Schweizer beziehungsweise schweizerisch-US-amerikanischer Künstler, der in Luzern lebt und arbeitet. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Fotografie, Malerei und visueller Narration und setzen sich mit persönlicher Identität, Erinnerung, sozialen Beziehungen und popkulturellen Referenzen auseinander. Dabei kombiniert er häufig eigenes Bildmaterial mit Archivaufnahmen und entwickelt daraus intime, selbstreflexive Bildwelten.
Smith studierte von 2020 bis 2023 Camera Arts an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Seine Werke wurden unter anderem im Kunstmuseum Luzern, im Fotomuseum Winterthur sowie international gezeigt. 2024 erhielt er Aufmerksamkeit für das Projekt «Swissness/Me-ness», in dem er Schweizer Traditionen und nationale Identität kritisch und zugleich poetisch hinterfragt.

Eine Ausstellung mit neuen Malereien von Andreas Gefe
Vernissage
Donnerstag, 11. September 2025, 19 Uhr
Andreas Gefe (*1966 in Küssnacht SZ) ist ein Schweizer Illustrator, Comiczeichner und freier Maler, der in Zürich lebt und arbeitet. Bekannt wurde er durch seine atmosphärischen, oft rätselhaften Bildwelten, in denen expressive Figuren, soziale Beobachtungen und narrative Elemente zusammenkommen. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Illustration, Comic und freier Malerei und zeichnen sich durch starke Farbigkeit sowie psychologische Tiefe aus.
Gefe studierte Illustration an der Hochschule Luzern – Design & Kunst und arbeitete unter anderem für «NZZ Folio», «Das Magazin», «Der Beobachter» und internationale Publikationen wie die «New York Times». Neben redaktionellen Illustrationen veröffentlichte er mehrfach ausgezeichnete Comics in Zusammenarbeit mit Autoren wie Martin Suter, Charles Lewinsky oder Jérôme Charyn. Seine freien Malereien porträtieren häufig urbane Lebenswelten und gesellschaftliche Spannungen mit einer zugleich poetischen und kritischen Bildsprache.

Vernissage
Samstag, 21. Juni 2025, 17 Uhr
Urs Häberlis Illustrationen bewegen sich im Bereich der freien Zeichnung und grafischen Gestaltung, mit einem Fokus auf reduzierte, handwerklich geprägte Bildsprache. Die Arbeiten wirken oft skizzenhaft und direkt und leben von einer persönlichen, unaufgeregten Formsprache.
Tiemo Wydler ist ein Schweizer Illustrator und Grafiker, dessen Arbeiten zwischen Comic, Cartoon und freier Zeichenkunst angesiedelt sind. Seine detailreichen Tusche- und Finelinerzeichnungen verbinden Humor, Satire und poetische Beobachtungen des Alltags. Charakteristisch für sein Schaffen ist eine lebendige, handgezeichnete Bildwelt mit expressivem Strich und erzählerischem Charakter.

Vernissage
Sonntag 6. April 2025, 11 – 15 Uhr
Zurückgebunden und während Jahrtausenden in ihrer aktiven Beteiligung in der Öffentlichkeit ausgeschlossen, entwickelte sich bei vielen weiblich geprägten Menschen eine stark intuitive Sichtweise und ein Wissen über das Leben und seine Zusammenhänge.
Während mehr als 30 Jahren besucht Marlis Notter regelmässige Weiterbildungen im künstlerischen Gestalten, u.a. Abendkurse an der HSLU, Tageskurse in der Farbmühle Luzern, sowie Studiengänge an verschiedenen freien Kunstakademien in Deutschland. Nebst dem bildnerischen Gestalten beschäftigte sich Marlis Notter über viele Jahre mit Schreiben. Von ihr erschienen zwei Bilderbücher, zahlreiche Artikel in einer Kinderzeitschrift, sowie mehrere Drehbücher für Tonbildschauen. Beim Schreiben, wie auch in ihrem bildnerischen Gestalten, legt sie ihren Fokus vorwiegend auf einen narrativen Ansatz. Es ist der künstlerisch schöpferische Prozess an sich, welche ihre Leidenschaft für das künstlerische Tun beflügelt.

Vernissage
Samstag, 2. November, 17 Uhr
Melk Thalmann ist ein Luzerner Comiczeichner und Illustrator, der seit den frühen 1990er-Jahren als freischaffender Künstler tätig ist. Sein Werk umfasst Editorial-Illustrationen, Comics und grafische Erzählungen, die oft von realen Ereignissen, gesellschaftlichen Themen und düsteren oder kriminalistischen Stoffen ausgehen. Typisch für ihn ist eine erzählerische, atmosphärisch dichte Bildsprache, in der sich dokumentarische Recherche und freie Interpretation verbinden. Bekannt wurde er unter anderem durch Graphic Novels wie Gatti, in denen er historische Luzerner Stoffe visuell verarbeitet und neu erzählt.